Da ist nun schon ein Jahr vergangen seit unseren Zoom-Abenden. Während draußen die Natur erwachte, aber die Abende sich noch in Dunkel hüllten wie jetzt fanden sich an vier Abenden 12-14 Leute, die Hälfte aus Eberswalde und vom Alnus, die … Weiterlesen
Kategorie: Natur-Poesie
In diese Rubrik könnt ihr mystische, liebliche, bewegende oder verzaubernde Gedichte oder sonstige Texte über unsere Natur schreiben. Ob eigens verfasst oder gefunden — lasst eurer Phantasie freien Lauf und schickt uns die Ergebnisse. Vielleicht gibt es ja auch mal Gelegenheit, sie vorzutragen?
Siegen lernen, heißt vom Biber lernen
Das bekannte Nagetier teilt sich mit uns den beliebten Platz am Wasser. Die Lebensraumansprüche unser beiden Spezies sind nicht sie gleichen, deshalb gehört der Konflikt mit dem Nachbarn zumindest für den Biber zur alltägliche Routine. Ein Beispiel: Der Biber kann … Weiterlesen
Verzweiflungs-Poesie zum Bau der B167neu
Den Verlust im Herzen wiegen Kammmolch Teichmolch Erdkröte Moorfrosch Eure Wanderrouten sind älter als jeder Baum in diesem Wald Eure Eltern: schummrige Teiche, Tümpel und Sümpfe Lauft jetzt fort! Flieht in ein anderes Wasser Bevor schwere Bagger armtiefe … Weiterlesen
Ist das Kunst oder kann das weg…?
… es ist Natur! Was manchmal aussieht wie unordentlich, kann mitunter seinen Zweck haben! Fledermäuse, Bienen, Zauneidechsen, Igel und viele mehr haben in unseren „aufgeräumten“ Gärten und auf versiegelten Parkplätzen, zwischen Garagen, Wäscheplätzen und Müllcontainern kaum mehr Platz und Möglichkeit … Weiterlesen
Herbst
Ich seh im Spiegel, wie die Blätter fallen und meine Borke sich zusammenzieht. Ist das der Herbst und war das jetzt schon alles? Und wen wärmt meine Sonne, wenn sie von hier flieht? Als ich mein Haar dem Sommerwind vermachte … Weiterlesen
Douglastanne
Aufgesprungen Blutbesudelt Klaffen deine Rindenwunden Zwischen luftig-leichter Haut Und Jahr für Jahr erscheinen neue Platzen alte weiter auf. So verewigt sich das Leben Auf unsren Körpern, unsren Zügen, Zeichnet auf erst weiße Leinwand täglich neue Farben, Falten. Wunden lassen Narben … Weiterlesen
Das Fest im Moor
Jahrhundertlaub kracht unter meinen Füßen / ein Wurzelteller träumt von Dinosaurierriesen / und Farne von der Zeit, als niemand über ihnen stand.
MoorMorgen
Gelenkt auf feuchte Erd´ den Schritt / Umhüllt mich schaurig, Tritt um Tritt, / Die irre Stille einer Gruft. / Voll Schwefeldämpfe steht die Luft.
Die Erle
Liebend die Wellen, / die stillen Quellen / in Sumpf und Bruch, / wohnst du am Weiher, / wo Ente und Reiher / kommt zu Besuch.
